Mambo/Salsa

Der Samba/Salsa Tanz

15.06.2009 JB - Der Mambo und die Salsa sind zwei stark verwandte Tanzstile. Diese Tänze gehören zur Gruppe der unklassifizierten Tänze und somit auch zum Welttanzprogramm. Der Mambo stammt nach aktuellen Erkenntnissen aus dem afrikanisch geprägten Kuba. Die Salsa ist in einigen Schritten vergleichbar, und ein Gesellschaftstanz. Er stammt aus den USA und aus Latheinamerika.

Die Technik

Der Mambo wird meist im 4/4 Takt bei 40 bis 50 Takten pro Minute getanzt. Das sind dann rund 180 Schläge pro Minute. Die Tanzart Mambo ist in sofern "besonders", weil auf dem ersten Schlag eines jeden Taktes kein Schritt ausgeführt wird. Dies erfolgt erst bei den Schlägen 2, 3, und 4. Beim ersten Schlag findet jedoch eine Gewichtsverlagerung statt, bei der das Knie eingeknickt wird. Auch die Salsa wird im 4/4 Takt getanzt, bei vergleichbarer Schlagzahl pro Minute.

Die Geschichte

Ca. um 1930 ist diese Tanzart in Kuba entstanden. Wie bei vielen anderen Tänzen auch, handelt es sich hier auch um eine Mischung verschiedener Tänze. Ca. um 1940 siedelten viele Süd- und Mittelamerikaner in die USA, z.B. nach New York um. Während dieser Zeit kam es dann offenbar auch zu einer Vermischung von kubanischen Rhytmen mit dem Jazz Rhytmus. Der Jazz hat der Mambo bis heute seine besondere Note verliehen.

Beim Salsa handelt es sich um eine Mischung aus afrokaribischer Musik und europäischer Tanzstile. Französische und spanische Kolonialherren führten diese Tänze ihrer Heimat in die Karibik ein. Die Zuschauer, welche keine Trommeln hatten, blieben beim zuhören jedoch nicht untätig. Sie unterstützten daher die Rhythmen der Salsa Musik, und damit des Salsa Tanzes durch stampfen der Füße auf den Boden oder klatschen der Hände. Neben dem religiösen Bezug des Salsa, und auch der Mambo hatte dieser Tanz immer auch eine wichtige Funktion zum finden eines geeigneten Partners und zur Eroberung einer Frau...

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