Wiener Walzer

Der Wiener Walzer Tanz

01.07.2009 - Auch beim Wiener Walzer gilt fast wie beim langsamen Walzer; dieser Tanz wird üblicherweise von der jüngeren Generation eher nicht getanzt - Abschlussbälle u. dgl. mehr mal ausgenommen :-) Dennoch gilt - wie bei jedem Tanz - auch hier; der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, und man muss nicht immer exakt nach Programm tanzen, so wie man es in der Tanzschule gelernt hat.

Die Technik

Beinahe identisch wie beim langsamen Walzer wird auch hier im 3/4 Takt, bzw. im 6/8 Takt getanzt, jedoch hier mit ca. 60 Takten pro Minute, was beim 3/4 Takt somit 180 bpm ergibt. Der Wiener Walzer ist ein Gesellschaftstanz, bzw. ein Turniertanz, der auch im Welttanzprogramm getanzt, und in Tanzschulen gelehrt wird.

Die Geschichte

Diese Tanzart gehört vermutlich zu den ältesten der sog. modernen bürgerlichen Gesellschaftstänze. Bereits um 1770 findet man in alten Komödien diese Tanzart. Seinerzeit war der (Wiener) Walzer noch verpönt. Er war wegen seiner Unzichtigkeit - man muss hier das frühe Jahr berücksichtigen - umstritten, weil man oft die Knöchel der Dame sehen konnte, was seinerzeit natürlich "überhaupt nicht" ging :-) .


Aber auch die "ständige" Berühung des Tanzpartners war seinerzeit "anstössig". Der (Wiener) Walzer kommt natürlich - wie könnte es bei diesem Tanz anders sein - ursprünglich aus Österreich. Ca. um 1963 ist dieser Tanz in das Welttanzprogramm aufgenommen worden

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