Unwetter in Belgien: Tanzfestival mit Toten

19.08.2011 - JB - Sowas möchte freilich niemand erleben. Man möchte sich austoben, einfach nur Spaß haben, gute Laune verbreiten, tanzen. In Belgien fand das pukkelpop Festival statt. Doch dann nahte ein gewaltiges Unwetter und machte im wahrsten Sinne alles kaputt. Mehr noch. Es sind 4 Menschen ums Leben gekommen. Augenzeugen des Unglücks in Belgien auf dem pukkelpop Festival sagten; "das war wie das Ende der Welt". Zelte und andere Teile flogen durch die Luft.

Hagel, Sturm, Regen

Das Wetter war ansich tagsüber gar nicht so schlecht. Doch gegen Abend, änderte sich diese Situation plötzlich. Gegen 18:30 Uhr am Do. Abend brach ein Unwetter herein. Sturm, Hagel, Regen, alles was vom Himmel fallen konnte, viel dann auch, und verwüstete das ganze Gelände. Techniktürme, Zelte, Leinwände - fast alles stürzte um, oder brach in sich zusammen. Unter den Trümmern gerieten viele Menschen. Neben 140 Verletzten musste der Tod von 4 Menschen beklagt werden. Eigentlich sollte bis Sa. durchgefeiert werden, doch nun wurde alles abgebrochen. Verständlich.

Eine riesige Veranstaltung

Zu diesem Zeitpunkt waren viele der rund 65.000 Besucher bereits abgereist. Die Belgische Stadt Hasselt reagierte recht schnell, und stellte noch am Abend eine Halle für die noch verbleibenden Festivalbesucher zur Verfügung. Auch Bahn und Bus wurde organisiert. Dieses Pukkelpopfestival wird schon seit über 25 Jahren gefeiert. Der Festort liegt nur ca. 1 Stunde von Aachen mit dem Auto entfernt. Deswegen kommen auch viele Besucher aus Deutschland zum feiern hier her.

Wetter vorhersehbar?

Am Freitag diskutierten einige darüber, ob das schlechte Wetter gegen Abend vorhersehbar gewesen ist. Trifft evtl. dem Veranstalter eine Schuld? In einer Pressekonferenz sagte die Bürgermeisterin jedoch, dass es keine Unwetterwarnung gegeben habe, und man auf so eine Situation nicht vorbereitet war. Andererseits soll der Wetterdienst Meteomedia am Do. also dem Abend des Unglücks gegen 17:30 Uhr eine Unwetterwarnung rausgegeben haben. Demnach wäre eine Räumung des Geländes noch möglich gewesen...

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